Arbeiten der OECD

Das Fiskalkomitee der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erarbeitet die juristischen und technischen Regelwerke für den internationalen Informationsaustausch, befasst sich mit deren Weiterentwicklung und sorgt damit für die Sicherstellung der Wirksamkeit der internationalen Standards für den Informationsaustausch. 

Ein Bestandteil dieser Arbeiten ist ein gemeinsamer Aktionsplan zur Bekämpfung von Schlupflöchern im globalen AIA-Standard. Um potentielle Lücken frühzeitig zu identifizieren, hat die OECD auf ihrer Internetseite eine Anlaufstelle geschaffen, der Hinweise auf systematische Umgehungen des globalen AIA-Standards anonymisiert gemeldet werden können. Dies erlaubt die Festlegung zielgerichteter Massnahmen auf internationaler Ebene. 

Im Mai 2017 haben die G7 Finanzminister die OECD dazu aufgerufen, parallel zu diesen Arbeiten die Einführung von Offenlegungspflichten für Intermediäre zu prüfen. Im März 2018 hat die OECD entsprechende Empfehlungen verabschiedet, die für die Staaten nicht verbindlich sind (kein Mindeststandard). 

Generell setzt sich die Schweiz dafür ein, dass im internationalen Standortwettbewerb gleich lange Spiesse bestehen und Massnahmen zielgerichtet, verhältnismässig und effektiv ausgestaltet werden.

Letzte Änderung 18.05.2018

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