Internationaler Währungsfonds IWF

Hauptaufgabe des IWF ist die wirtschaftspolitische Überwachung seiner Mitgliedsländer. Dadurch trägt er zur Sicherung der Stabilität des internationalen Finanz- und Währungssystems bei. Zudem bietet der IWF seinen Mitgliedsländern technische Hilfe und Ausbildungsmöglichkeiten an, um sie bei der Formulierung und Umsetzung einer effektiven Wirtschafts- und Finanzsektorpolitik zu stärken. Diese Tätigkeiten zielen auf die Krisenprävention ab.

Treten Krisen dennoch auf, hilft der IWF den betroffenen Mitgliedsländern durch umfassende Finanzhilfe und bei der Ausarbeitung von Reformprogrammen für die Geld-, Haushalts- und Finanzsektorpolitik. Derzeit sind weltweit 189 Nationen Mitglied des IWF. Das verleiht der Institution grosse Legitimität.

Die Schweiz leitet im IWF eine Stimmrechtsgruppe, zu der Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisische Republik, Polen, Serbien, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan gehören. Durch ihren Exekutivratssitz ist die Schweiz Entscheidträgerin im IWF.

Die Schweiz setzt sich dafür ein, dass der IWF auf sein Mandat fokussiert und transparent bleibt. Neben der Einhaltung klarer Regeln und Prinzipien gehört dazu die Fähigkeit, schnell auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können. Nur so kann der IWF eine glaubwürdige, schlagkräftige und finanziell solide Institution bleiben, die ihre Mitglieder gleichberechtigt behandelt.

Die Schweiz arbeitet gleichzeitig insbesondere im IWF darauf hin, dass die Geld-, Haushalts-, Schulden- und Finanzsektorpolitik in den Mitgliedstaaten auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Damit leistet sie einen konstruktiven Beitrag zur Gestaltung des internationalen Finanzsystems. 

 
 

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Letzte Änderung 02.09.2019

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