Finanzmarktregulierung

Die Finanzmärkte gehören zu den am stärksten regulierten Bereichen der Wirtschaft. Wichtigste Ziele der  Finanzmarktregulierung sind der Individualschutz (Gläubiger-, Anleger- und Versichertenschutz), die Systemstabilität sowie die  Gewährleistung der Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte.

Mit der zunehmenden grenzüberschreitenden Verflechtung der Finanzmärkte beeinflussen internationale Standards die Finanzmarktregulierung massgeblich. Die Schweiz arbeitet in den entsprechenden internationalen Gremien bei der  Erarbeitung dieser  Standards aktiv mit. Gelten grenzüberschreitend gleiche Regeln für alle, so stärkt dies nicht zuletzt der  Wettbewerbsfähigkeit des einheimischen Finanzplatzes.

Das SIF achtet bei der Erarbeitung oder Überarbeitung der Finanzmarktregulierung besonders auf die nachfolgenden Punkte:

  • Einbezug der Betroffenen. Der Austausch mit der Branche erfolgt in regelmässig stattfindenden allgemeinen und projektbezogenen Sitzungen und ist auf eine breite Basis gestellt. Soweit sachgerecht, werden auch die Kunden (bspw. die Versicherten) in den Austausch einbezogen.

  • Kosten-Nutzen-Abwägungen. Bei neuen Regulierungsvorhaben werden bereits von Anfang an Kosten-Nutzen-Abwägungen vorgenommen und die mutmasslichen ökonomischen Auswirkungen evaluiert (Quick-check und Regulierungsfolgenabschätzungen).

  • Ex-post Evaluationen. Unabhängige Experten prüfen zusammen mit der Verwaltung, ob bestehende Regulierungen wirksam sind und ob allenfalls De- oder weiterer Regulierungsbedarf besteht.
                

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