Internationale Steuerpolitik

Als kleine und offene Volkswirtschaft ist die Schweiz auf eine attraktive Steuerpolitik angewiesen. Die Steuerbelastung ist im internationalen Vergleich denn auch moderat. Die Schweizer Steuerpolitik steht im Dienste des Erhalts und der Stärkung der Standortattraktivität des Landes.

Attraktive Unternehmensbesteuerung als Standortfaktor

Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) und der Gesamtbundesrat befürworten den Steuerwettbewerb, sowohl innerhalb der Schweiz als auch international. Er wird als Regulativ verstanden, das die staatlichen Entscheidungsträger dazu anhält, haushälterisch mit den ihnen anvertrauten finanziellen Mitteln umzugehen. Er zwingt Politik und Verwaltung konkurrierender Standorte, öffentliche Leistungen einerseits und steuerliche Belastungen andererseits attraktiv miteinander zu kombinieren. Wichtige Faktoren sind dabei eine attraktive Unternehmensbesteuerung und Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit den wichtigsten Wirtschaftspartnern. DBA haben zum Ziel, Hürden im grenzüberschreitenden Wirtschaftsverkehr zu beseitigen.

Internationale Zusammenarbeit im Steuerbereich

Die Anzahl und Vielfalt internationaler Steuerthemen nehmen stetig zu. Auch die Schweiz ist von dieser Entwicklung betroffen und hat ein grosses Interesse, in Steuersachen mit andern Staaten zusammenzuarbeiten. Zu diesem Zweck beteiligt sich die Schweiz an verschiedenen internationalen Gremien, die internationale Steuerrechtsthemen diskutieren und allgemeine Standards erarbeiten. Im Vordergrund stehen hier die OECD und das Global Forum on Transparency and Exchange of Information, welches für die Überprüfung der OECD-Standards beim Informationsaustausch in Steuersachen zuständig ist.

Weiterführende Informationen

Letzte Änderung 19.02.2018

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